Stimm- und Sprachstörungen

Stimm- und Sprachstörungen können in jedem Lebensalter auftreten. Für die erfolgreiche Behandlung ist eine umfassende Erfahrung erforderlich und nicht selten geht die Behandlung über den eigentlichen Bereich der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde hinaus.

Insbesondere in Sprechberufen kann es leicht zur Überlastung der Stimme kommen. Die meisten Stimmstörungen ergeben sich durch falsche Belastung oder Überanstrengung. Vor allem Sängern, Schauspielern, Rednern, Lehrern oder Dozenten kann das passieren. Aber auch wer nicht übermäßig viel sprechen muss, kann betroffen sein.

Die ersten Anzeichen einer Erkrankung sind eher unspezifische Beschwerden. Häufig beginnen Stimm- und Sprachstörungen mit Heiserkeit, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden oder ständig wiederkehrenden Kehlkopfentzündungen. Oft äußern sich diese Störungen in der Beeinträchtigung des Stimmklanges und der stimmlichen Leistungsfähigkeit.

Wenn die Heiserkeit länger als drei Wochen anhält oder die Stimme ausbleibt, ist eine eingehende Untersuchung erforderlich, um abzuklären, ob hormonelle, organische, psychische oder funktionelle Ursachen vorliegen.

Im Kindesalter können sich Sprachstörungen durchaus als Folge von Verzögerungen in der Sprachentwicklung äußern. Für Erwachsene ist auch im Rahmen neurologischer Erkrankungen ein Verlust der bisher vorhandenen Sprachkompetenz möglich.

Unsere Patienten dürfen sich bei uns auf eine fachkundige Abklärung verlassen und je nach Befund werden wir eine gezielte Therapie einleiten, um die Stimme wiederherzustellen.