Akupunktur

Mit Nadeln gesund werden

Die chinesische Tradition der Akupunktur, die seit Jahrhunderten besteht, beruht auf der Annahme, dass Lebensenergie entlang bestimmter Bahnen, den sogenannten Meridianen, im Körper zirkuliert. Über 700 Punkte an der Hautoberfläche sind mit dieser Energie verbunden, wobei den Endpunkten in den Händen und Füßen eine besondere Bedeutung zugeschrieben wird. Wenn der Energiefluss gestört ist, beispielsweise durch emotionale Belastungen oder Überanstrengung, können Schmerzen und Krankheiten auftreten.

Die Akupunktur zielt darauf ab, das Gleichgewicht im Energiefluss wiederherzustellen. Dadurch können unterschiedlichste Beschwerden wie Allergien, Migräne, Tinnitus oder Schwindel behandelt werden. Gleichzeitig hat sie eine entspannende Wirkung auf das gesamte psychovegetative Nervensystem und aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers. Auch das Immunsystem erfährt eine positive Beeinflussung durch diese Therapie.

In unserer HNO-Praxis wenden wir Akupunktur an bei:

Oft kann die Akupunktur die Beschwerden ohne schädliche Nebenwirkungen lindern.

Unterschiedliche Akupunktur-Techniken je nach Krankheitsbild:

  • Schädel-/Körperakupunktur
  • Ohrakupunktur
  • Laserakupunktur
  • Injektionsakupunktur
  • Mundakupunktur nach Dr. Gleditsch

Körper-Akupunktur: die älteste und bekannteste Form

Die Körperakupunktur, als ältester und tief verwurzelter Bestandteil der umfassenden Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), hat ihre Ursprünge in der Massagetechnik Tuina. Diese Methode nutzt Fingerdruck, um spezifische Körperpunkte zu aktivieren und dadurch gezielt auf bestimmte Organe einzuwirken. Über die Jahrhunderte hinweg wurden die durch Erfahrung ermittelten Behandlungspunkte den Meridianen zugeordnet und auf Akupunkturpuppen verzeichnet. Durch das Setzen von Nadeln und die Stimulation dieser Punkte werden Energieblockaden aufgelöst, wodurch das Qi, die Lebensenergie, wieder frei fließen kann. Die spürbare Wirkung kann sich mitunter erst nach wiederholten Sitzungen einstellen.

Ohr-Akupunktur und Laserakupunktur

Die Ohrakupunktur

Der Grundgedanke der Ohrakupunktur basiert darauf, dass das Ohr eine Abbildung des gesamten Menschen mit seinen Reflexpunkten darstellt. Man kann sich das Ohr als eine Art Bild eines Embryos im Mutterleib vorstellen, mit dem Kopf nach unten gerichtet. Die Ohrreflexpunkte entsprechen dann ungefähr den Organen und Körperabschnitten des Embryos. Spezielle sehr feine Ohrnadeln werden für diese Form der Akupunktur verwendet. Die Behandlung ist weitgehend schmerzfrei und nebenwirkungsfrei, wodurch sie auch für Kinder geeignet ist.

Die Laserakupunktur

Die Laserakupunktur stellt eine Weiterentwicklung der Ohrakupunktur dar. Anstelle von Akupunkturnadeln werden sanfte Laserstrahlen verwendet, die eine völlig schmerzfreie Stimulation der Akupunkturpunkte ermöglichen.

Mundakupunktur nach Gleditsch

Ähnlich wie bei der Ohrakupunktur basiert auch die Mundakupunktur auf der Annahme, dass der gesamte Organismus im Mikrosystem der Mundhöhle abgebildet ist. Dabei erfolgt keine Stimulation durch Nadeln im Mund, sondern es werden Schleimhautpunkte durch die Injektion von örtlichen Betäubungsmitteln oder Kochsalzlösungen stimuliert. Die Lokalisierung der Punkte für die Mundakupunktur erfolgt durch sanftes Abtasten der Schleimhaut. Eine empfindliche Reaktion signalisiert dem Arzt, an welcher Stelle die Injektion durchgeführt werden sollte. Die Wirksamkeit der Mundakupunktur wurde bei zahlreichen Beschwerden nachgewiesen, was mittlerweile auch durch Studien bestätigt ist.

Raucherentwöhnung mit Akupunktur

Weltweit ist Rauchen die zweithäufigste Ursache für Todesfälle. Jährlich versterben über sechs Millionen Menschen an den Folgen von Nikotinsucht. Die Bandbreite der möglichen Erkrankungen ist vielfältig und umfasst unter anderem Krebs, Herz- und Kreislaufleiden, Raucherbein sowie chronische Bronchitis.

Eine Langzeitstudie aus der Schweiz und den USA verdeutlicht, dass Menschen, die das Rauchen aufgeben, ihr Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erheblich mindern können. Bereits nach 48 Stunden verbessern sich der Geruchssinn und der Geschmackssinn. Nach drei Monaten steigert sich die Durchblutung, und die Lungenkapazität nimmt um bis zu 30 Prozent zu. Selbst bei Personen, die erst im fortgeschrittenen Alter mit dem Rauchen aufhören, reduziert sich innerhalb kurzer Zeit das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Durch Akupunktur bieten wir Ihnen eine UnterstĂĽtzung, um sich von dieser Gewohnheit zu befreien. Bei Interesse stehen wir Ihnen gerne fĂĽr weitere Informationen zur VerfĂĽgung.

Sönke Asmuss führt die Zusatzbezeichnung Akupunktur, besitzt das A-Diplom für Akupunktur und eine Weiterbildungsbefugnis für die Zusatzweiterbildung Akupunktur.
Seit Januar 2024 ist Herr Asmuss in den Prüfungsausschuss der Landesärztekammer Schleswig-Holstein berufen worden.

Dr. Christoph Rehkamp hat seine Akupunkturausbildung bei der “Deutschen Gesellschaft fĂĽr Akupunktur und Neuraltherapie” (DGfAN) und beim “Colleg Akupunktur und Naturheilkunde” (CAN)  erfolgreich absolviert.
erfolgreich absolviert.
Dr. Johannes Hohenberger hat seine Ausbildung ebenfalls beim “Colleg Akupunktur und Naturheilkunde” (CAN) absolviert und die PrĂĽfung zum A-Diplom bestanden.

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