« Zurück

Schnarchen minimal-invasiv behandeln mit Radiofrequenztherapie

Bei der Radiofrequenztherapie kommen hochdosierte Radiowellen zum Einsatz, die mithilfe einer Sonde in die betroffenen Bereiche im Nasen- und Rachenraum eingebracht werden. Erschlafftes Gewebe, das die Atemwege verengt und als Auslöser des Schnarchens lokalisiert wurde, kann auf diese Weise gezielt abgetragen und gestrafft werden. Die hochfrequenten Radiowellen erzeugen künstliche Vernarbungen in der Schleimhaut und schonen gleichzeitig gesundes benachbartes Gewebe.

Die Behandlung ist nahezu schmerzfrei und erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung. Sie wird in der Regel bei geringeren Schnarchbeschwerden empfohlen und bei Bedarf mehrmals wiederholt. Blutungen und Entzündungen können bei diesem Verfahren nahezu ausgeschlossen werden. Wenn das Gewebe verheilt ist, verschwinden oder vermindern sich die Schnarchgeräusche meistens nach etwa zwei bis sechs Wochen. 


Artikel weiterempfehlen »

« Zurück

©2020 Praxeninformationsseiten | Impressum