Wenn morgens die Nase verstopft ist, die Augen jucken oder der Hals kratzt, liegt der Verdacht auf eine Erkältung nahe. Doch halten diese Beschwerden länger an, steckt oft eine Hausstauballergie dahinter. Rund fünf Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind betroffen – viele, ohne es zu wissen.
Wie entsteht eine Hausstauballergie?
Ursache sind winzige Hausstaubmilben, die in Matratzen, Polstern und Teppichen leben. Ihre Rückstände gelangen mit dem Staub in die Atemluft und lösen bei empfindlichen Personen eine übermäßige Immunreaktion aus. Das Ergebnis: die typischen allergischen Beschwerden.
Eine Allergie gegen Hausstaub kann sich in jedem Alter entwickeln. Neben einer genetischen Veranlagung können auch Umweltfaktoren, Luftverschmutzung oder ein unausgeglichenes Immunsystem die Entstehung begünstigen.
Typische Symptome einer Hausstauballergie
Die Symptome treten häufig morgens oder beim Aufräumen auf, wenn Staub aufgewirbelt wird. Zu den häufigsten Anzeichen einer Hausstauballergie gehören:
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verstopfte oder laufende Nase
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häufiges Niesen
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juckende oder tränende Augen
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Hustenreiz und trockener Hals
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Müdigkeit und Kopfschmerzen
Weil die Symptome einer Hausstauballergie leicht mit einer Erkältung verwechselt werden können, ist eine genaue Abklärung wichtig, um langfristige Beschwerden zu vermeiden.
Was im Alltag helfen kann
Ziel ist es, den Kontakt mit Hausstaub und Milben so gut wie möglich zu reduzieren. Folgende Maßnahmen können den Alltag erleichtern:
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Bettwäsche regelmäßig bei hohen Temperaturen waschen
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milbendichte Bezüge für Matratze, Decke und Kissen verwenden
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Staubfänger wie Teppiche oder schwere Vorhänge vermeiden
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regelmäßig lüften und auf eine ausgewogene Luftfeuchtigkeit achten
Auch kleine Veränderungen im Wohnumfeld können spürbar zur Linderung beitragen.
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