Umfassende Diagnostik und erfolgreiche Therapie bei Schwindel

Schwindelerkrankungen sind für die Betroffenen oft unangenehm und häufig mit einer Einschränkung ihrer Lebensqualität verbunden. Als Störung des Gleichgewichtssinns ist der Schwindel keine eigenständige Erkrankung, sondern ein häufiges Symptom vieler Grunderkrankungen. Oft verbergen sich neurologische Krankheitsbilder hinter akuten Schwindelanfällen.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bei den vom Schwindel Betroffenen mit einer umfassenden Diagnostik und individuellen Therapien eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen.

Eine erste Hilfe ist es, wenn Sie Ihre bisherigen Untersuchungsunterlagen zu Ihrem ersten Termin bei uns mitbringen, um schon erhobene Röntgenbefunde und neurologische oder kardiologische Befunde vorab bewerten zu können.

Um das Ausmaß Ihres Schwindels einschätzen zu können, haben wir standardisierte Fragebögen vorbereitet und möchten Sie bitten, diese vor Beginn der Untersuchung so ausführlich wie möglich auszufüllen. Im Anschluss an Ihre Untersuchung erstellen wir eine ausführliche Diagnose, die sich aus der Auswertung der Fragebögen, der Erhebung Ihrer vorliegenden Krankengeschichte und der HNO-ärztlichen Untersuchung ergibt. Zusammen mit Ihnen besprechen wir dann, welche apparativen Untersuchungen für Ihren persönlichen Schwindel gegebenenfalls erforderlich sind. Dazu gehören zum Beispiel auch audiologische und otoneurologische Tests.

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Mobile Posturografie für individuelles Sturzrisiko

Ein wichtiger Bestandteil unserer Schwindel-Untersuchungen ist auch die mobile Posturografie. Dieses moderne Diagnosegerät registriert detailliert Ihre Körperschwankungen und errechnet mit einer speziellen Software Ihr individuelles Sturzrisiko.

 

NEUARTIGE VIDEO-OKULOGRAPHIE / KOPF-IMPULSTEST

Bei der Untersuchung des Schwindels ist der videobasierte Kopfimpulstest ein weiteres Nachweisverfahren, um festzustellen, ob eine Störung des Gleichgewichtsorgans auf einer oder sogar auf beiden Seiten vorliegt.

Dieser Test erlaubt die Prüfung der sogenannten Bogengänge. Der untersuchende Arzt kann dabei apparativ beurteilen, inwieweit der Schwindel-Patient in der Lage ist, bei einer Kopfdrehung das Sehen durch eine Kompensation mit Augenbewegungen stabil zu halten. Dabei werden die Bewegungen von Kopf und Augen mittels einer speziellen Videobrille, die mit einem sensiblen Beschleunigungsmesser ausgerüstet ist, elektronisch aufgezeichnet und analysiert.

Über diesen Weg kann der Arzt nicht nur ziemlich genau feststellen welche Seite des Kopfes bzw. welcher der drei Bogengänge von einer Funktionsstörung betroffen ist, auch kann er so ermitteln, welche Bewegung in welche Richtung bei dem Patienten den Schwindel verursacht.

Nach dieser Diagnose stimmen wir einen individuellen Therapieplan auf Ihre Situation ab. Dafür kommen z.B. in Frage:

  • Vibrotaktiles Neurofeedbacktraining (Krankengymnastik für das Gleichgewichtsorgan)
  • Dizzy Fix Übungen
  • Aqua Fitness für Schwindel Betroffene
  • Medikamente

Falls Zusatzuntersuchungen aus anderen Facharztbereichen sinnvoll erscheinen, werden wir diese gern für Sie einleiten.