Allergie Immer mehr Menschen sind betroffen

Eine Allergie trat um 1900 nur bei einem von hundert Menschen auf. Inzwischen hat sich diese Erkrankung in den Industrienationen rasant verbreitet. Man schätzt, dass in Deutschland schon etwa 20 Millionen Menschen davon betroffen sind. Veränderte Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, Umwelteinflüsse wie Luftschadstoffe, Tabakrauch und häusliche Allergene gelten als Ursache.

Symptome einer Allergie

Eine Allergie ist eine verstärkte, spezifische Abwehrreaktion gegen eigentlich harmlose Substanzen. Der Körper reagiert mit Überempfindlichkeit. Davon können nahezu alle Organe betroffen sein, meistens sind es jedoch Haut und Schleimhäute. Die Symptome können ganz unterschiedlich sein, z.B.:

  • Die Haut ist gerötet, juckt oder bildet Schuppen oder Quaddeln.
  • Die Nase läuft und ist oft verstopft. Auch Niesen und Juckreiz gehören dazu.
  • Die Augen sind gerötet, tränen und sind lichtempfindlich.
  • Im Hals und Rachen treten Entzündungen auf, die Schleimhaut ist geschwollen und führt zu Heiserkeit.
  • Die Bronchien sind verengt, Hustenreiz und Luftnot sind die Folge.
    An der Lunge verengen sich die Bronchien. Dies führt zu Luftnot und Hustenreiz.

In der Rubrik Patienteninfo erklären wir Ihnen ausführlich, welche Formen von Allergien es gibt …

Allergologie in unserer HNO-Praxis

Zunächst möchten wir von Ihnen wissen, wie sich die Allergie bemerkbar macht:

  • Welche Symptome haben Sie beobachtet?
  • Wie häufig treten diese auf?
  • Äußern sie sich nur oder verstärkt zu bestimmten Jahreszeiten?
  • Gibt es weitere Allergiker in Ihrer Familie?
  • Welche Auslöser kommen in Frage, zu Hause oder in Ihrem beruflichen Umfeld? Welche Kosmetika oder Medikamente verwenden Sie? Gibt es Haustiere bei Ihnen? Was essen Sie?

Um herauszufinden, ob tatsächlich eine Allergie vorliegt und wodurch sie verursacht wird, stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Prick-Test
  • RAST-Test (Antikörperbestimmung)
  • Nasaler Provokationstest
  • Rhinomanometrie
  • Olfaktometrie

Mit einem sogenannten Pricktest können wir austesten, wie die Haut auf bestimmte Allergene reagiert. Rötungen, Schwellungen oder Quaddeln zeigen an, dass ein Stoff als Auslöser in Frage kommt. Auch Blutuntersuchungen geben uns Hinweise auf Allergien. Beim RAST-Test wird analysiert, ob die Werte für allergenspezifische Antikörper im Blut erhöht sind. Eine weitere Diagnose-Möglichkeit ist ein nasaler Provokationstest. Dafür wird eine stark verdünnte Menge des verdächtigen Allergens auf die Nasenschleimhaut aufgebracht und wir beobachten die Reaktion darauf. Zusätzlich können wir die Nasenatmung und den Geruchssinn mit Rhinomanometrie und Olfaktometrie überprüfen.

Mit Naturheilkunde, Akupunktur oder Schulmedizin behandeln

Für die Therapie gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Zu den klassischen Verfahren gehört die Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung, bei der der Körper nach und nach in immer höheren Dosen an ein Allergen zu gewöhnt wird, bis die Allergie verschwindet oder die Symptome zumindest deutlich abklingen:

  • Spezifische Immuntherapie
    • sublinguale Immuntherapie
    • Kurzzeit-Hyposensibilisierung
    • Langzeit-Hyposensibilisierung
    • Clustertherapie
  • Medikamentöse antiallergische Therapie

Homöopathie, Akupunktur oder Eigenblut als Alternative

Als sinnvolle Alternative zu klassischen Hyposensibilisierungs-Verfahren und Medikamenten bieten wir Ihnen auch naturheilkundliche Verfahren an. Sie regen die körpereigenen Selbstheilungskräfte an, ohne dass Nebenwirkungen zu erwarten sind:

  • Homöopathie
  • Eigenbluttherapie
  • Probiotische Therapie
  • Akupunktur

Allergien aufspüren und heilen mit Bioresonanz

Auch mit Bioresonanz lässt sich auf sanfte Art und ohne schädliche Nebenwirkungen nachweisen, ob Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln, Umweltgifte oder Strahlenbelastungen bei Ihnen eine Allergie auslösen. Die Bicom Bioresonanz-Methode ist ein spezielles Diagnose- und Therapieverfahren, mit dem wir Zusammenhänge aufspüren und therapieren können. Belastungen und ihre Wirkung auf den Körper können damit schnell und schmerzlos diagnostiziert werden. Anschließend erfolgt eine Behandlung mit den passenden Frequenzmustern, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Die Methode ist auch für Kinder sehr gut geeignet.